Ballistische Test- & Messlösungen

Sortierung von überlagerten Munitionsbeständen

Zeitlich überlagerte Munition weist häufig Defekte auf, wie z.B.:

  • Oxidationsspuren an Hülse, Geschoss, oder Zündhütchen (speziell: Entzinkung von Messing)
  • Feuchte Holz- Pappe- oder Papierverpackungen
  • Dellen, tiefe Kratzer, oder verbogene Geschossspitzen

Dabei müssen nicht zwangsläufig alle überlagerten Munitionsbestände vernichtet werden. Bei entsprechender Sortierung kann nach drei Kategorien unterschieden werden:

  • A: guter Zustand, wieder verpacken und einlagern
  • B: Alterungsspuren sichtbar, aber noch für Übungsschießen zu verwenden
  • C: starke Defekte, demilitarisieren, entsorgen / durch Recycling Rohstoffe gewinnen

Die Sortierung erfolgt dabei vollautomatisch durch optische Inspektion.
Die Sortiergeschwindigkeit ist dadurch deutlich höher als bei manueller Sortierung.
Die Geschwindigkeit erreicht dabei je nach Systemauslegung 300 bis 500 Patronen pro Minute.
Weiterhin ist das Inspektionsergebnis sehr wiederholgenau und variiert nicht über die Zeit (bei manueller Sortierung tritt häufig zum Schichtende hin eine tendenziell höhere Fehlerrate auf)

Munition

Untersuchung von Munition auf Fertigungsfehler, Lagerspuren und Metalloxidation.

Munition Vorratsbunker
 zu verarbeitende Munition wird in den Vorratsbunker gefüllt
Munition wird vereinzelt
Munition wird vor dem Sortierprozess ausgerichtet und vereinzelt